Manfred Höffken

Der freie Journalist und Dozent Manfred Höffken war über 40 Jahre beim Westdeutschen Rundfunk in Köln in verschiedenen Abteilungen und Funktionen, davon die letzten zehn Jahre bis zur Pensionierung im November 2012 als verantwortlicher Redakteur im Fernseh-Programmbereich Kultur und Wissenschaft und Leiter der Medizinredaktion Gesundheit. Zudem war und ist er Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten und journalistischen Akademien.

Stadtführungen unter meiner Leitung:

08.08.2021
15:00
Jüdisches Köln
Historische Führung mit Manfred Höffken
Bei diesem Rundgang durch das (ehemalige) jüdische Köln wird immer auch an die Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 erinnert. Die jüdischen Mitbürger Kölns wurden nach der Machtergreifung Hitlers systematisch entrechtet. Nach den Maßnahmen gegen jüdische Geschäfte, den Nürnberger Rassegesetzen und der Reichspogromnacht vom November 1938 sahen viele Kölner Juden nur noch die eine Möglichkeit, ihr Leben durch eine Flucht ins benachbarte Ausland zu retten. Insgesamt etwa 12.000 Juden wurden sogar noch bis in die letzten Kriegstage im Februar 1945 vom Bahnhof Köln-Deutz Tief mit Güterwaggons in die Todeslager im Osten transportiert und dort ermordet. Nur wenige überlebten den Holocaust. mehr
03.10.2021
15:00
Auf den Spuren des Nationalsozialismus in Köln
Historische Führung mit Manfred Höffken
Wenn man Köln in der Zeit des Nationalsozialismus betrachtet, wird einem das Schicksal der jüdischen Mitbürger während der Jahre 1933 bis 1945 immer wieder begegnen. Wie konnte die überwiegend katholische Stadt in so kurzer Zeit zu einem Zentrum des nationalsozialistischen Unrechtsstaates werden. Hier saß der Gauleiter Josef Grohé, hier wurden antijüdische Gesetze der Reichsregierung in Berlin ohne Widerstand schnell umgesetzt. Die Unterdrückung der jüdischen Mitbürger wurde "perfektioniert" zum Holocaust. Bis zum Beginn des II. Weltkrieges 1939 waren über zwölf Prozent der Kölner Bürger Mitglied in der NSDAP. Noch im Februar 1945 gingen vom Bahnhof Köln-Deutz-Tief die letzten Transporte in die Vernichtungslager im Osten des Reiches. Wo waren damals die Schaltzellen des Regimes, wo lebten die jüdischen Mitbürger? Ein Rundgang durch eine Stadt, die durch 262 Luftangriffe zu fast 80 Prozent zerstört war. Ein Gang zu den Orten, die uns heute noch von dieser Zeit erzählen können. Optional: Eine WDR/ARD Dokumentation "Juden in Stommeln" versucht das Thema noch auf eine besondere Weise zu vertiefen. mehr
07.11.2021
12:00
Jüdisches Köln
Historische Führung mit Manfred Höffken
Bei diesem Rundgang durch das (ehemalige) jüdische Köln wird immer auch an die Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 erinnert. Die jüdischen Mitbürger Kölns wurden nach der Machtergreifung Hitlers systematisch entrechtet. Nach den Maßnahmen gegen jüdische Geschäfte, den Nürnberger Rassegesetzen und der Reichspogromnacht vom November 1938 sahen viele Kölner Juden nur noch die eine Möglichkeit, ihr Leben durch eine Flucht ins benachbarte Ausland zu retten. Insgesamt etwa 12.000 Juden wurden sogar noch bis in die letzten Kriegstage im Februar 1945 vom Bahnhof Köln-Deutz Tief mit Güterwaggons in die Todeslager im Osten transportiert und dort ermordet. Nur wenige überlebten den Holocaust. mehr