Thomas van Nies

Studium der Mittelalterlichen und Neueren Geschichte sowie Kunstgeschichte an den Universitäten Köln und Bochum. Mitarbeit im Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz. Praktika bei der Unteren- und Oberen Denkmalbehörde, an der Hohen Domkirche (Ausbildung zum Kirchenführer) und beim Kölner Geschichtsverein.

Stadtführungen unter meiner Leitung:

04.04.2020
16:00
Der Mülheimer Norden - Zwischen Industriearchitektur, Siedlungen und neuen Nutzungskonzepten -fällt leider aus-
Stadtteilführung mit Thomas van Nies
Die Verbesserung der Standortgunst Mülheims im 19. Jahrhundert u.a. durch eine Schiffsbrücke und die Bündelung von Fernstraßen und Eisenbahn lassen den Ort zu einem Knotenpunkt werden, die Gewerbestadt wird zu einem Industrievorort. Am Rande Mülheims entstehen die Waggonfabrik "van der Zypen und Charlier", das Walzwerk "Böcking" oder das "Carlswerk", welches in Köln mit der Herstellung von Seilwaren begann. "Felten und Guilleaume" entwickelte sich zu einer Weltfirma und baute viele Werkswohnungen, die entfernt vom alten Ortskern, eine eigene Gestaltung erfuhren. Gediegene Fassaden an der Münsterer Straße, Siedlungen an der Sonderburger Straße oder der nahezu vollständig erhaltene, schmuckreiche Mietwohnbereich um von-Sparr- und Hacketäuerstraße werden vorgestellt. Links und rechts der Schanzenstraße wird der Wandel großartiger Industriearchitektur hin zu neuen Nutzungskonzepten sichtbar, beispielsweise am E-Werk oder dem Pagenstecher Gelände. Die Geschichte(n) der einst wohlhabenden Industriestadt werden in Gebäuden und Persönlichkeiten greifbar. mehr
25.04.2020
16:00
Von Nippes nach Mauenheim - Zwischen Afrikaviertel und Nibelungensiedlung NEU
Veedel-Führung mit Thomas van Nies
Das sogenannte "Afrikaviertel" am nördlichen Rand von Nippes (hier gibt es eine Gustav-Nachtigall-Straße) behandelt Aspekte deutscher Kolonialgeschichte in Afrika. Durch das ehemalige Areal der Firmen Kretzer und Opekta, werden die kleinste Siedlung von Nippes und der Wohnbau der Kölner Hausbau-Gesellschaft gezeigt. Auf dem Weg in die schönen Siedlungen des kleinsten Kölner Stadtteils Mauenheim, liegen Kleinode rechts und links des Weges. mehr
10.05.2020
15:00
Bad Godesberg - Kurträume zwischen Redoute, Burg und Mineralquelle NEU NUR VVK
Stadtteilführung mit Thomas van Nies
Vor der nördlichsten Höhenburg des Rheinlandes liegt die im Jahr 722 erstmals erwähnte Siedlung, der spätere Kurort Bad Godesberg. Durch seine Rheinlage begünstigt, erfolgte im 19. Jahrhundert der Ausbau von Sommersitzen und Landhäusern, das ?Pensionopolis? war geboren. Was Versailles für Paris war Bad Godesberg für Bonn: Botschaften und Residenzen, die farmose Michaelskapelle oder die Umbauten von Gottfried Böhm gliedern ein wunderschönes Stadtbild. Kartenvorverkauf ausschließlich über das Foyer der Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln. Öffnungszeiten: montags bis freitags: 11 bis 19 Uhr, samstags: 11 bis 17 Uhr, sonntags: 11 bis 17:30 Uhr. Oder über KölnTicket: 0221-2801, www.koelnticket.de. mehr
23.05.2020
15:00
Frauen auf Melaten - Übernahme durch Thomas van Nies -
Friedhofs-Führung mit Thomas van Nies
Bitte beachten Sie: diese Führung wird von Thomas van Nies übernommen und sich inhaltlich auch auf andere Gräber beziehen. Die Führung von Frau Bölke wird am 19.7.20 um 12 Uhr nachgeholt. Die Frauen auf Melaten waren Nonnen, Frauenrechtlerinnen, Schriftstellerinnen, Unternehmerinnen, Kunstmäzeninnen und großherzige Stifterinnen. Aufregende Leben verbergen sich hinter den Grabsteinen, die oft vergessen sind. Klosterfrau Melissengeist kennt jeder, aber Maria Clementine Martin? Adele Rautenstrauch stiftete ein Museum, Mathilde Joest ein Altenstift, Laura Oelbermann wurde zu ihrer Zeit sogar im Reiseführer erwähnt. mehr
20.06.2020
16:30
Pan und die Engel - Auf den Spuren von Dieter Wellershoff durch Köln NEU
Literatur-Führung mit Thomas van Nies
Der 1925 in Neuss geborene Schriftsteller und Heinrich-Böll-Preisträger Dieter Wellershoff lebte bis zu seinem Tod 2018 in der Kölner Südstadt. In seinem Buch, aus dem bei der Führung vorgelesen wird, schreibt er als Vorwort: "Die Stadt ist wie ein ungeheures Buch vom Informationsgehalt und Umfang einer universalen Bibliothek. Kein Mensch kann es je zu Ende lesen. Aber man kann darin blättern und sich immer wieder festlesen. So ungefähr habe ich das Buch geschrieben. Es handelt von der Stadt Köln. Aber indirekt auch von mir, von meinen Interessen und Neigungen, meinem Umgang mit der Stadt". Berichtet wird über den Dom als Vatergestalt und die Kölner Brücken, die Heinzelmännchen und über Geister - eine ganz persönliche Widmung an Köln in einer wunderbaren Sprache. mehr