Besonderes

Jüdisches Leben in Köln - Eine Spurenlese zum 9. November

Historische Führung mit Dr. Ute Fendel

Anlässlich des Gedenkens an die sogenannte "Reichspogromnacht" vor achtzig Jahren begeben wir uns auf die Spuren des einst so kulturell reichen und vielfältigen jüdischen Lebens in Köln. Beginnend am Mahnmal "Die Schwelle" - zum Gedenken an die in Zügen der Deutschen Reichsbahn Deportierten - führt der Weg zu dem vom jüdischen Künstler Dani Karavan gestalteten Environment "Ma'alot". Von dort aus geht der Blick zu den alten Messehallen, die als Sammellager dienten. Die Bürgerstraße, in der Moses Hess und Andreas Gottschalk, die beide eine wichtige Rolle rund um das "Revolutionsjahr" 1848 spielten, ihren Wohnsitz hatten, führt uns in das alte jüdische Wohnviertel vor dem Rathaus. Das Dischhaus, wo sich der Sitz des Kulturbundes Rhein-Ruhr befand, und der Offenbachplatz, wo die von Abraham von Oppenheim gestiftete, 1938 zerstörte Synagoge stand, sind weiterere Stationen. Geschlossen wird der Rundgang am Dr. Erich-Klibansky-Platz mit Jawne und Löwenbrunnen, der 1997 auf Initiative des Synodalbeauftragten für das jüdisch-christliche Gespräch, Dieter Corbach, und seiner Frau Irene entstand.
Datum der Stadtführung: 09.11.2019 - 17:00 Uhr
Preis: 10,- Euro / 8,- Euro
Dauer: ca. 1,5 - 2 Stunden
Treffpunkt: Vor Eingang "Wartesaal am Dom", Chargesheimerplatz/ Ecke Johannisstraße 11
Stadtführer/in: Dr. Ute Fendel