Veedel-Führung Köln

Der Mülheimer Norden - Zwischen Industriearchitektur, Siedlungen und neuen Nutzungskonzepten -fällt leider aus-

Stadtteilführung mit Thomas van Nies

Die Verbesserung der Standortgunst Mülheims im 19. Jahrhundert u.a. durch eine Schiffsbrücke und die Bündelung von Fernstraßen und Eisenbahn lassen den Ort zu einem Knotenpunkt werden, die Gewerbestadt wird zu einem Industrievorort. Am Rande Mülheims entstehen die Waggonfabrik "van der Zypen und Charlier", das Walzwerk "Böcking" oder das "Carlswerk", welches in Köln mit der Herstellung von Seilwaren begann. "Felten und Guilleaume" entwickelte sich zu einer Weltfirma und baute viele Werkswohnungen, die entfernt vom alten Ortskern, eine eigene Gestaltung erfuhren. Gediegene Fassaden an der Münsterer Straße, Siedlungen an der Sonderburger Straße oder der nahezu vollständig erhaltene, schmuckreiche Mietwohnbereich um von-Sparr- und Hacketäuerstraße werden vorgestellt. Links und rechts der Schanzenstraße wird der Wandel großartiger Industriearchitektur hin zu neuen Nutzungskonzepten sichtbar, beispielsweise am E-Werk oder dem Pagenstecher Gelände. Die Geschichte(n) der einst wohlhabenden Industriestadt werden in Gebäuden und Persönlichkeiten greifbar.