Asja Bölke

Kunsthistorikerin, geboren 1972 in Bremen, aufgewachsen in Hannover, seit 13 Jahren in Köln. Durch zwei hier aufwachsende Kinder inzwischen fest mit Köln und besonders der Südstadt verbunden.
Für Köln mit anderen Augen führe ich durch die Südstadt zu den Orten protestantischen Mäzenatentums und zu den Kölner Engeln - den freundlichen und den mahnenden. Als Textbüro Asja Bölke M.A. erstelle ich z. B. Festschriften für Firmen, ein Faltblatt zur Geschichte einer Kapelle und die Konzeption und Beschriftung eines dörflichen Kulturpfades.






Stadtführungen unter meiner Leitung:

22.05.2021
18:00
Hinterhöfe - Die verborgene Seite der Südstadt -FÄLLT AUS-
Veedel-Führung mit Asja Bölke
In der Kölner Südstadt gibt es kleine Parkanlagen, grüne Oasen, graue Häuserschluchten und überraschende Aus- und Einblicke zu erforschen. Die "Rückseite" der Südstadt wartet mal ganz privat, mal mit Gewerken und Büros oder nur unbekannt und im Verborgenen schlummernd auf ihre Entdeckung. mehr
23.05.2021
15:00
Das Griechenmarktviertel - Von Sankt Peter zum Hotel im Wasserturm -FÄLLT AUS-
Veedel-Führung mit Asja Bölke
Von Sankt Peter, der Kirche, die abseits der Innenstadt einen echten Rubens verbirgt und gleichzeitig regelmäßig Ausstellungs- und Aufführungsraum für Moderne Kunst und Musik ist, geht der Rundgang entlang der 1950er-Jahre-Bauten der heutigen Kaufhofverwaltung. Eingeschlossen von breiten Autotrassen und der alten römischen Stadtmauer wollte Rudolf Schwarz hier nach dem Krieg alte zusammenhängende Veedelstrukturen erhalten. Heute trifft man in diesem Viertel immer wieder auf überraschende Brüche: kleine Reihenhäuser der Nachkriegszeit neben dem Designhotel "Wasserturm", dem Agrippabad und den Neubauten an der Nord-Süd-Fahrt. mehr
30.05.2021
12:00
Der Melatenfriedhof - Unternehmer, Stifter, Literaten und Künstler auf Melaten -FÄLLT AUS-
Friedhofs-Führung mit Asja Bölke
Der 200 Jahre alte Friedhof versammelt in einzigartiger Weise die reichen und bekannten Kölner des 19. und 20. Jahrhunderts. Was blieb von den Toten noch - außer einem Namen auf einem oft aufwendig gestalteten Grabstein? Manche Unternehmer hinterließen "bedeutende" Erfindungen wie den Würfelzucker (Eugen Langen), andere wie Iwan Herstatt hinterließen nur ungute Erinnerungen an einen Bankenzusammenbruch. Als Mäzen tat sich häufig erst die zweite Generation der Unternehmerfamilien hervor, ihnen verdanken wir eine Reihe noch heute bestehender Stiftungen vom Museum bis zum Krankenhaus. Das Wirken von Schriftstellern und Künstlern ist der Nachwelt am offensichtlichsten und gerät trotzdem in Vergessenheit, wie z.B. im Fall von Irmgard Keun, die in den 1930ern weltberühmt war, in den 1980ern noch ein letztes Mal Aufmerksamkeit erhielt und trotz des "Buches für die Stadt" bei vielen unbekannt ist. mehr
20.06.2021
12:00
Raderthal - Belgier, Volkspark und eine vergessene Autobahn NEU
Veedel-Führung mit Asja Bölke
Raderthal ist nicht so schick wie Marienburg, nicht so zentral wie die Südstadt, aber es gibt hier wunderbare Parkanlagen und einsame Häuser zu entdecken. Eine Mischung zwischen Dorf, "Szeneviertel" und den Überresten abenteuerlicher Stadtplanung aus der Nachkriegszeit. Kurz vor dem Bonner Verteilerkreis ist Köln immer noch richtig spannend! mehr