Termine

10.07.2020
18:00
Ehrenfeld - Internationale Fassadenmalerei im Veedel
Kunst-Führung mit Dagmar Lutz
Immer mehr Hausfassaden, Mauern und Bahnbögen zeigen Farbe: Die gestalteten Themen und Motive sind so unterschiedlich, wie die dazu eingeladenen oder beauftragten Künstlerinnen und Künstler. Wie funktioniert das System Street Art, was ist legal, wer stellt Wände zur Verfügung? Der Spaziergang führt zu Werken mit örtlichem Bezug und zu Malereien, die Aktuelles kritisch bis drastisch in Szene setzen. mehr
11.07.2020
16:00
Höhenberg - Von St. Theodor zur Germaniasiedlung - AUSVERKAUFT -
Stadtteilführung mit Thomas van Nies
Höhenberg war über Jahrhunderte lediglich die Bezeichnung für die Hügellandschaft, welche die Grenze zwischen Kurköln und dem Herzogtum Berg markierte. Mit der Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Gebiet städtebaulich erschlossen und wurde im Jahre 1927 selbständiger Stadtteil von Köln. Nach dem Zweiten Weltkrieg verdoppelte sich die Einwohnerzahl rasch, da hier verstärkt Kriegsflüchtlinge ansässig wurden. Heute ist Höhenberg ein multikulturell geprägter Stadtteil. mehr
12.07.2020
12:30
Architektur-Sonntag: "Blauer Hof" und "Weiße Stadt"
Architektur-Führung mit Dr. Ute Fendel
Die beiden von Wilhelm Riphahn und Caspar Maria Grod geplanten, preisgekrönten Siedlungen für kinderreiche Mieter mit geringem Einkommen entstanden im Auftrag der Gemeinnützigen Aktiengesellschaft für Wohnungsbau (GAG), die damit zur Entstehung eines neuen Vorortes im "Kalkerfeld" beitrug. Aus guten Gründen gelten sie als - vorzüglich sanierte - Musterbeispiele für "Neues Bauen" in Köln. Der "Blaue Hof" von 1926/27 präsentiert sich als ein gen Süden geöffneter Baublock mit markanten kubischen Eckbauten, dessen flachgedeckte Hausreihen einen begrünten Innenhof umschließen. Das prägende Farbkonzept entwickelte der Maler Heinrich Hoerle, Mitbegründer der Kölner Progressiven. Die "Weiße Stadt", die ab 1929 auf freiem Feld entstand und daher ohne Rücksicht auf bestehende Bauten in Zeilenbauweise und streng axial angelegt werden konnte, ist mit ihren klaren geometrischen Formen und dem hohen Grad an Typisierung ganz im Sinne des "Bauhaus" funktional gestaltet. Auch sind die Häuserreihen mit flachen Ladenlokalen an den Kopfenden nach optimalem Lichteinfall ausgerichtet und sägeblattförmig versetzt angeordnet. Im Zentrum der Anlage liegt, eine stilistische Einheit bildend, die ebenfalls von Riphahn und Grod geplante katholische Kirche St. Petrus Canisius aus den Jahren 1930/31. mehr
12.07.2020
15:00
Die Kartäuserkirche - Von Mönchen, Engeln und Protestanten
Kirchen-Führung mit Dagny Lohff
Bei einem Gang durch die Kartäuserkirche und ihre Umgebung (Kartause) werden Einblicke in deren wechselvolle Geschichte gegeben: von der Zeit und dem Wirken der Kartäusermönche, der Fremdnutzung als Lazarett und Lagerhaus zur Zeit der französischen Besatzung bis zur heutigen Nutzung als evangelische Predigtstätte und Sitz des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Im Februar 2017 wurden bei Routinearbeiten drei verschollene Kapellen wiederentdeckt, ein Archäologischer "Glücksfund" in der historischen Klosteranlage der Kölner Kartause. mehr
15.07.2020
17:00
Barlach-Kunstwerke in der Antoniterkirche
Kirchen-Führung mit Manfred Loevenich
Bei diesem Rundgang wird der Bildhauer, Zeichner und Dichter Ernst Barlach vorgestellt. Von ihm sind drei Kunstwerke in der Antoniterkirche zu sehen: der Lehrende Christus, das Kruzifix II und sein Hauptwerk, der Schwebende. Die Führung zu den Kunstwerken beleuchtet unterschiedliche Aspekte: Wie kam der Schwebende nach Köln? Aber auch die Geschichte der Antoniterkirche von der gotischen ehemaligen Bettelordenskirche des Antoniterordens bis zur ersten protestantischen Kirche in Köln soll nicht zu kurz kommen. mehr