Termine

06.06.2020
18:00
Veedelabend: Das Belgische Viertel - Pracht, Moderne und Szene
Veedel-Führung mit Dr. Ute Fendel
Bei diesem Veedelabend soll ergründet werden, was das "BelVie" so beliebt bei Jung und Alt macht. Neben reichlich gründerzeitlicher Pracht an Wohnhäusern finden sich mit Prinzen- und Ringhof oder dem Galeriehaus auch vorzügliche Beispiele neuzeitlicher Zier. Bauliches Sinnbild für das lebendige und moderne Viertel sind das blockübergreifende Gebäudeensemble mit Hotel an der Flandrischen Straße sowie Spielstätten und Gastronomie am Hohenzollernring. Dort präsentiert sich die Freizeitwelt mittels transparenter Glasfassade mit Guckkästen und einer riesigen Medienwand, wo im dreimonatigen Wechsel Videos von verschiedenen Künstlern abgespielt werden. An der Flaniermeile verschwimmen die Grenzen zwischen Innen und Außen, getreu dem Motto: Sehen und gesehen werden. mehr
07.06.2020
12:30
Schule des Sehens: Preußische Architektur NEU
Architektur-Führung mit Dr. Ute Fendel
Die neue Reihe von Rundgängen zur Architektur in Köln lädt zum - genau(er)en - Hinschauen ein - eben Stilkunde zum Mitmachen. Es geht um Freude beim Entdecken von mehr oder weniger offensichtlichen Details und Vergnügen beim Erkennen der verschiedenartigen Möglichkeiten baulichen Ausdrucks. Insbesondere das 19. und 20. Jahrhundert zeichnen sich - befördert vom technischen Fortschritt - durch reiche stilistische Vielfalt aus. Die gilt es, mit kritisch geschultem Auge einzuordnen und sodann vielleicht gar wertzuschätzen. Köln wurde unter preußischer Regentschaft zur Festungsstadt ausgebaut. Bis heute prägend sind die zahlreichen Fort-Anlagen, die ringförmig um die Stadtmauer angelegt wurden. Auch der 1854 fertig gestellte Malakoff-Turm am Rhein gehört in die Kategorie der Militärbauten. Die Militärverwaltung errichtete zudem drei Wachgebäude im heutigen Zentrum, von denen lediglich die 1841 fertig gestellte "Alte Wache" neben dem Zeughaus erhalten blieb. Von der baulichen Qualität des Regierungspräsidiums, das nach Plänen des königlich-preußischen Regierungs-Bauinspektors Matthias Biercher 1830-32 errichtet wurde, zeugt heute nur noch der östliche Seitenflügel. Beispielhaft für moderne bautechnische Entwicklung und bahnbrechende Konstruktionen durch den Einsatz von Eisen als Baumaterial stehen in dieser Epoche der stadtbildprägende Dreiklang von Dom, Hauptbahnhof und Eisenbahnbrücke. mehr
07.06.2020
16:00
Kölns Gestaltung der 1950er Jahre - Leicht, licht und beschwingt
Architektur-Führung mit Dagmar Lutz
Was ist vom Generalplan zum Wiederaufbau nach 1945 heute in der Innenstadt noch - oder wieder - sichtbar? Planer und Entwerfer wie Rudolf Schwarz und Wilhelm Riphahn werden vorgestellt. Aufgesucht werden zwei sehr unterschiedliche Beispiele städtebaulicher Konzepte: die erste Flanier- und Ladenzeile Deutschlands nach dem Krieg, die Hahnenstraße mit Lichtspieltheater und Verkaufspavillons, und die zunächst als Nord-Süd-Straße geplante Verbindung, später als Nord-Süd-Fahrt autogerecht ausgeführte Achse. Mit weiteren Stationen wie der Kolumba-Kapelle, dem ehemaligen Wallraf-Richartz-Museum, dem Ensemble Oper/Schauspiel und den damaligen Domizilen von British Council und Amerikahaus wird der Blick auf architektonische Neuschöpfungen zerstörter Gebäude gelenkt, aber auch auf eine ganz neue Bauaufgabe der 50er-Jahre, die Etablierung ausländischer Kulturinstitute. An öffentlichen Einrichtungen, Geschäfts- und Wohnbebauung sind die zeittypischen Gestaltungsformen zu entdecken. Wie sind nach teils erheblichen Veränderungen Rückbau, Erweiterung und Umnutzung einiger dieser Baulichkeiten in jüngster Zeit gelungen? Die Führung endet in Domnähe. mehr
10.06.2020
18:00
Veedelabend: Das Agnesviertel Der Termin am 10.6.20 ist bereits ausverkauft!
Veedel-Führung mit Günter Leitner
Günter Leitner führt am frühen Abend durch das Agnesviertel - mit Rosengarten, Agneskirche und Geschichten über das Viertel nördlich der Innenstadt. Die neogotische Hallenkirche St. Agnes, die zweitgrößte Kirche in Köln, gibt dem Viertel den Namen. Im Agnesviertel ist die Kölner Schriftstellerin Hilde Domin geboren und Heinrich Böll hat hier gelebt. Auch von diesen bekannten Kölner Persönlichkeiten soll auf der Runde durch das Viertel mit seinen schönen Gründerzeitbauten berichtet werden. mehr
14.06.2020
15:00
Oberirdisch und unterirdisch: Spaziergang entlang der römischen Nordmauer
Architektur-Führung mit Dagmar Lutz
Eine vier Kilometer lange und sieben Meter hohe Stadtmauer hat das antike Köln gesichert. Vom komplett erhaltenen nordwestlichen Eckturm mit seinen farbigen Steinornamenten führt der Weg Richtung Rhein, vorbei an Mauerzügen, Tor- und Turmelementen. Wie und mit welchen Materialien haben die Römer ihre äußerst massive Stadtbewehrung errichtet, und wie sind nur noch unterirdisch vorhandene Relikte heute im Stadtbild sichtbar gemacht oder genutzt? Unterirdisch erkundet wird das zu großen Teilen erhaltene römische Nordtorgebäude. Auch Hinweise auf Macht, Ordnung und Leben innerhalb wie außerhalb der römischen Stadtbegrenzung gilt es zu entdecken. mehr